
Sobald wir mit dem Lift an der Sesselbahn Bergstation angekommen sind, kann es auch schon los gehen! Wir halten uns nach rechts und folgen der Wanderwegebeschilderung zum Winter-Rundwanderweg! Bereits nach wenigen Metern fesselt uns die gigantische Aussicht auf dem höchstgelegenen Winterwanderweg des Allgäus, die uns von nun an fortwährend begleiten wird.
Schon bald entfernen wir uns aus dem Bereich der Skipisten. Auf gut präpariertem Weg geht es hoch über dem Kleinwalsertal hinein in eine beeindruckende, eisige Winterlandschaft. Die vom Wind geformten Schneedünen erschaffen hier oben auf über 2.000 Metern, eine besondere Atmosphäre. Mit jedem Schritt wird es stiller. So lautlos, dass es hier selbst möglich wird der Ruhe zu zuhören. Gerade beim Urlaub mit Kindern und in der heutigen Zeit ein bemerkenswertes Erlebnis!
Nachdem wir immer tiefer in diese bizarre Winterlandschaft vorgedrungen sind geht es nach einiger Zeit über eine ausgedehnte Schleife zurück zum Fuße des Hahnenköpfles. Hier auf dem schneebedeckten Gottesackerplateau führt unkenntlich die Grenze zwischen Österreich und Deutschland entlang. Der Gottesacker selbst, der sich unter dem Schnee verbirgt, stellt eine geologische Besonderheit dar und garantiert auch im Sommer ein eindrucksvolles Wandererlebnis!
Am Ende der beiden Runden, sind wir an kalten Tagen froh wieder die Bergstation Hahnenköpfle zu erreichen. In der warmen Stube des gleichnamigen Bergrestaurants finden Fröstelnde mit einer Auswahl an heißen Getränken oder warmen Mahlzeiten viele Möglichkeiten, um zur Steigerung Ihrer Köpertemperatur beizutragen. An wärmeren Tagen lädt die beschauliche Sonnenterasse zum Sonnenbaden.